Nach dem Sommer beginnt für viele Unternehmen der Baubranche wieder eine intensive Messezeit. In den kommenden Wochen stehen zahlreiche Fachmessen, Kongresse und regionale Veranstaltungen rund um Hausbau, Holzbau, Wohnen, Energie und Digitalisierung auf dem Programm.
Viele Hausbauunternehmen kämpfen aktuell mit einer Entwicklung, die den gesamten Markt verändert hat. Über Jahre hinweg bestand die wichtigste Zielgruppe aus klassischen Eigennutzern. Familien planten ihr Eigenheim, finanzierten den Hausbau und erfüllten sich den Traum vom eigenen Zuhause. Dieses Modell funktionierte hervorragend. Dann kam die Zinswende.
Abriss und Neubau treffen im Bestand oft direkt aufeinander. Ein Bauteil wird entfernt, ein anderes neu erstellt, Anschlüsse müssen angepasst und bestehende Bereiche geschützt werden. Genau an diesen Übergängen entstehen schnell Kosten, die in einer zu pauschalen Kalkulation untergehen.
Eine gute Kalkulation endet nicht dort, wo das Angebot erstellt ist. Viele der dabei entstehenden Informationen werden später in Auftragsabwicklung, Warenwirtschaft und weiteren betrieblichen Prozessen erneut benötigt. Genau hier setzt unser gemeinsames Webinar mit BIZS am 24. September 2026 von 09:00 bis 12:00 Uhr an.
Mit dem neuen ServicePack 3 für Version 27.5 stehen zahlreiche Verbesserungen und Fehlerbehebungen für Vi Manager, Vi Plan, Vi Kalk, Vi CAS, den Vi Upload Client und den Vi BIM Konfigurator bereit. Besonders in Vi Kalk wurden unter anderem der ERP-Export erweitert, die Vi-ID zur besseren Kontrolle von Schnittstellen wie BIZS ergänzt sowie PDF-Checklisten, Importe und Reports weiter verbessert.
Seit August gelten neue Transparenzpflichten rund um KI Inhalte. Und wie so oft bei neuen Regelungen entsteht erstmal Unsicherheit: Muss jetzt jeder KI Text gekennzeichnet werden? Muss unter jedes KI Bild ein Hinweis? Gilt das auch für Social Media, Newsletter, Website, Broschüren oder Präsentationen?
Der Wohnraummangel in Deutschland bleibt eine der größten Herausforderungen für Bauwirtschaft, Kommunen und Immobilienwirtschaft. Nach Berechnungen des Pestel-Instituts fehlten Ende 2025 bundesweit rund 1,35 Millionen Wohnungen. Der aktuelle Befund zeigt zugleich: Wohnraummangel ist längst nicht mehr nur eine soziale Frage. Er beeinflusst die wirtschaftliche Entwicklung, die Fachkräftegewinnung und die Attraktivität ganzer Regionen. Für die Baupraxis kommt es deshalb darauf an, aus Wohnraumbedarf tatsächlich realisierbare Projekte zu machen.
Starkregen kann Straßen, Gebäude und technische Infrastruktur innerhalb kurzer Zeit überlasten. Anders als bei Hochwasser an großen Flüssen entstehen die Gefahren häufig sehr lokal: Wasser sammelt sich in Senken, fließt über Straßen und Grundstücke oder dringt in Gebäude ein. Welche Bereiche betroffen sind, hängt dabei nicht allein von der Niederschlagsmenge ab. Gelände, Bebauung, Versiegelung, Kanalisation und vorhandene Rückhalteräume beeinflussen den Verlauf ebenfalls.
Die Zahlen sind erfreulich: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 126.300 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern aus. Hier lag das Plus bei 16,9 Prozent. Damit erreicht die Genehmigungsentwicklung den stärksten Zuwachs seit mehreren Jahren. Doch die aktuelle Statistik sollte nicht vorschnell als Ende der Wohnungsbaukrise interpretiert werden. Denn eine Baugenehmigung ist zunächst eine rechtliche Voraussetzung für ein Projekt – noch kein Baustart und erst recht keine fertiggestellte Wohnung.
Die Bundesregierung plant, die Förderung neuer Photovoltaikanlagen zu verändern. Neue Anlagen sollen stärker auf Marktpreise reagieren und schrittweise in die Direktvermarktung wechseln. Für die Gebäudeplanung rückt damit der Eigenverbrauch weiter in den Mittelpunkt.