Der Wohnraummangel in Deutschland bleibt eine der größten Herausforderungen für Bauwirtschaft, Kommunen und Immobilienwirtschaft. Nach Berechnungen des Pestel-Instituts fehlten Ende 2025 bundesweit rund 1,35 Millionen Wohnungen. Der aktuelle Befund zeigt zugleich: Wohnraummangel ist längst nicht mehr nur eine soziale Frage. Er beeinflusst die wirtschaftliche Entwicklung, die Fachkräftegewinnung und die Attraktivität ganzer Regionen. Für die Baupraxis kommt es deshalb darauf an, aus Wohnraumbedarf tatsächlich realisierbare Projekte zu machen.
Starkregen kann Straßen, Gebäude und technische Infrastruktur innerhalb kurzer Zeit überlasten. Anders als bei Hochwasser an großen Flüssen entstehen die Gefahren häufig sehr lokal: Wasser sammelt sich in Senken, fließt über Straßen und Grundstücke oder dringt in Gebäude ein. Welche Bereiche betroffen sind, hängt dabei nicht allein von der Niederschlagsmenge ab. Gelände, Bebauung, Versiegelung, Kanalisation und vorhandene Rückhalteräume beeinflussen den Verlauf ebenfalls.
Die Zahlen sind erfreulich: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 126.300 Wohnungen genehmigt. Das entspricht einem Plus von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern aus. Hier lag das Plus bei 16,9 Prozent. Damit erreicht die Genehmigungsentwicklung den stärksten Zuwachs seit mehreren Jahren. Doch die aktuelle Statistik sollte nicht vorschnell als Ende der Wohnungsbaukrise interpretiert werden. Denn eine Baugenehmigung ist zunächst eine rechtliche Voraussetzung für ein Projekt – noch kein Baustart und erst recht keine fertiggestellte Wohnung.
Die Bundesregierung plant, die Förderung neuer Photovoltaikanlagen zu verändern. Neue Anlagen sollen stärker auf Marktpreise reagieren und schrittweise in die Direktvermarktung wechseln. Für die Gebäudeplanung rückt damit der Eigenverbrauch weiter in den Mittelpunkt.
Am 14. und 15. September 2026 wird Berlin zum Treffpunkt für alle, die sich mit der Zukunft des Bauens und der Gebäudetechnik beschäftigen. Beim NFG Zukunftsgipfel 2026 kommen Architekten, Planer, Investoren, Generalunternehmer, Industriepartner und weitere Entscheider zusammen, um über genau die Fragen zu sprechen, die unsere Branche aktuell bewegen.
Neubau klingt zunächst eindeutig. Neue Bauteile, neue Leistungen, klare Abläufe. Im Bestand sieht die Realität jedoch anders aus. Genau darum ging es in einer aktuellen LinkedIn Serie von Holger Schönemann. Im Mittelpunkt stand die Frage, warum Neubauleistungen im Bestand anders betrachtet und kalkuliert werden müssen als auf einem freien Baufeld. Denn wer im Bestand neue Bauteile erstellt, arbeitet selten unter idealen Bedingungen. Bestehende Konstruktionen, eingeschränkte Zugänge, bewohnte Bereiche, Schutzmaßnahmen, wenig Lagerfläche und zusätzliche Schnittstellen verändern den Aufwand deutlich.
Künstliche Intelligenz verändert den Vertrieb – doch sie ersetzt den Menschen nicht. Im Gegenteil: Je mehr Prozesse automatisiert werden, desto wichtiger werden Vertrauen, Empathie und echte Kommunikation. Erfahren Sie, warum KI im Verkauf eine enorme Unterstützung ist, der entscheidende Erfolgsfaktor jedoch auch in Zukunft der Mensch bleibt.
In den kommenden Jahren wird ein wachsender Teil des Wohneigentums der Babyboomer-Generation verkauft, vererbt oder innerhalb von Familien übertragen. Dadurch könnte sich das Angebot auf dem Immobilienmarkt deutlich erhöhen. Eine Modellrechnung zum sogenannten „Silver Tsunami“ geht davon aus, dass zwischen 2040 und 2050 bis zu 4,8 Millionen Immobilien frei werden könnten. Ob daraus tatsächlich sinkende Hauspreise entstehen, hängt jedoch stark von Region, Nachfrage und Gebäudezustand ab.
Seit dem 1. August 2026 gelten neue EEG-Fördersätze für Photovoltaikanlagen. Betroffen sind Anlagen, die zwischen dem 1. August 2026 und dem 31. Januar 2027 in Betrieb genommen werden. Die Anpassung fällt zwar überschaubar aus. Für Bauherren, Fertighaushersteller, Wohnungsunternehmen und Immobilienverwaltungen ist sie dennoch ein sinnvoller Anlass, geplante PV-Konzepte neu zu prüfen. Entscheidend ist dabei nicht allein die Höhe der Einspeisevergütung. Erst im Zusammenspiel mit Eigenverbrauch, Lastprofil, Speicher, Anlagengröße und Gebäudenutzung lässt sich ein tragfähiges Konzept entwickeln.
Seit dem 1. August 2026 gelten für 19 Ausbildungsberufe der Bauwirtschaft neue Vorgaben. Die Neuordnung betrifft Berufe aus den Bereichen Hochbau, Tiefbau und Ausbau. Sie reagiert auf Veränderungen, die den Arbeitsalltag am Bau bereits heute prägen: digitale Planungsprozesse, neue technische Verfahren, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und eine engere Zusammenarbeit zwischen den Projektbeteiligten.