Vi BIM solutions Update - Mai

Veröffentlicht am

Liebe Vi BIM solutions Anwenderinnen und Anwender,

mit den neuen 2026er Branchenmodellen für Vi Kalk wurde der Bereich Gerüstbau und Absturzsicherung grundlegend überarbeitet. Der Hintergrund ist klar: Gerüstbau wirkt in der Kalkulation oft einfacher, als er in der Praxis tatsächlich ist.

 

Ein Gebäude hat eine Fassade, also wird eingerüstet. So weit, so naheliegend. In der Realität hängen die tatsächlichen Anforderungen jedoch von vielen Faktoren ab: Gebäudegeometrie, Geschossigkeit, Dachform, Überstände, Wandabstände, Zugänglichkeit, Standzeiten und nicht zuletzt von regional unterschiedlichen Prüfungen und Anforderungen auf der Baustelle.

 

Genau deshalb wurde die Gerüstkalkulation neu aufgesetzt. Nicht als starre Pflichtlogik, sondern als steuerbare Kalkulationsbasis für die Praxis. Das neue Steuerelement „Gerüste und Absturzsicherungen“ bündelt die wichtigsten Entscheidungen rund um Hauptgerüst, Dachfanggerüst, Ortgangschutz, Fassadenarbeiten, Standzeiten und Zusatzaufwände.

 

Einen ersten Überblick dazu geben wir Ihnen im Video „Gerüstbau 2026: Mehr Sicherheit, mehr Steuerung, mehr Klarheit in der Kalkulation“:

Vi BIM Podcast
Video ansehen

So lassen sich projektspezifische Anforderungen deutlich besser abbilden. Der Abstand zur Wand, die Gerüstbreite, Schutzgerüste an Traufe und Ortgang, zusätzliche Gerüste für besondere Situationen oder auch verlängerte Standzeiten können gezielt berücksichtigt werden. Gerade beim Bauen im Bestand ist das ein wichtiger Schritt, weil dort pauschale Annahmen schnell an ihre Grenzen stoßen.

 

Der eigentliche Mehrwert liegt dabei in der Steuerlogik. Die Masterkalkulation kann firmenspezifisch so eingestellt werden, dass Vi Kalk im klassischen Fall automatisch erkennt, welche Gerüstleistungen benötigt werden. Dadurch entstehen weniger manuelle Entscheidungen, weniger vergessene Nebenleistungen und mehr Transparenz bei Sonderfällen.

 

Wie stark solche Details die Kalkulation beeinflussen können, zeigt das zweite Video „Gerüstbau 2026: Wenn Kalkulation nicht mehr mit Pauschale funktioniert“:

Vi BIM Podcast
Video ansehen

Die neue Gerüstkalkulation hilft dabei, typische Gerüstleistungen, Sonderfälle und sicherheitsrelevante Anforderungen strukturierter zu betrachten und nachvollziehbarer in der Kalkulation abzubilden. Damit wird aus einem häufig pauschal behandelten Thema ein Bereich, der gezielter gesteuert, geprüft und an die eigene Arbeitsweise angepasst werden kann.

Herzliche Grüße aus Dresden,

Unterschrift Holger & Stefan
Vi BIM Podcast

Innenwände kalkulieren: Massivbau vs. Holzbau

In der neuen Episode des Vi BIM Podcast diskutieren Holger Schönemann und Mike Effenberger die grundlegenden Unterschiede bei der Baukostenkalkulation von Innenwänden. Erfahren Sie, warum im Massivbau die Wandstärke ausschlaggebend ist, während der Holzbau auf Klassifizierungen und Wandschalen setzt. Zudem werfen wir einen Blick auf Wohnungstrennwände, Hybridbauweisen und den Umgang mit Eigenleistungen.

🔈 Jetzt anhören auf

📺 oder anschauen auf

Beim Bauen im Bestand gelten andere Spielregeln als im Neubau. Alte Dämmstoffe, belastete Beschichtungen, historische Holzschutzmittel oder asbesthaltige Baustoffe können schnell dafür sorgen, dass aus einer scheinbar einfachen Rückbauleistung ein deutlich aufwendigeres Projekt wird.

 

Genau darum ging es in der LinkedIn Serie von Holger Schönemann zum Thema Materialgefahrenklassen. In zehn Beiträgen wurde gezeigt, warum Gefahrstoffe im Bestand nicht als Ausnahme, sondern häufig als realistischer Bestandteil der Kalkulation betrachtet werden sollten. Entscheidend sind dabei nicht nur Material und Entsorgung, sondern auch Schutzmaßnahmen, persönliche Schutzausrüstung, Abschottung, Logistik, Dokumentation, Freigaben und zusätzliche Abstimmungen.

 

Für die Kalkulation bedeutet das: Wer mit Neubauzeiten und Standardannahmen arbeitet, läuft Gefahr, Mehraufwände zu unterschätzen. Mit Vi BIM solutions Bauen im Bestand lassen sich solche Mehraufwände systematisch über Zuschläge und firmenspezifische Einstellungen abbilden. So werden Materialgefahrenklassen nicht erst auf der Baustelle sichtbar, sondern bereits in der Kalkulation berücksichtigt.

 

Die komplette Serie und weitere interessante Einblicke in die Vi Welt und die Baubranche finden Sie auf dem LinkedIn Profil von Holger Schönemann.

Warum der beste Hausverkäufer nicht dein größtes Problem ist – sondern deine fehlenden Prozesse

Was unterscheidet ein Hausbauunternehmen, das konstant verkauft, von einem, das auf einzelne Leistungsträger angewiesen ist? Die Antwort ist selten ein besserer Verkäufer. Die Antwort ist fast immer: Struktur.

 

Der Trugschluss mit dem „Top-Verkäufer"

 

In vielen Hausbauunternehmen läuft der Vertrieb über eine Person. Vielleicht zwei. Einer davon ist besonders stark – er kennt jede Einwandbehandlung, baut schnell Vertrauen auf, schließt regelmäßig ab. Das Unternehmen verlässt sich auf ihn. Bewusst oder unbewusst.

 

Und genau das ist das Problem.

 

Denn was passiert, wenn dieser Mensch krank wird? Wenn er das Unternehmen verlässt? Wenn er einfach einen schlechten Monat hat?

 

Dann bricht der Vertrieb ein. Nicht weil das Unternehmen plötzlich schlechter wäre – sondern weil der Erfolg nie wirklich im Unternehmen verankert war. Er saß im Kopf einer einzelnen Person.

Weiterlesen im Blog
Newsletter

Ihre Daten sind uns wichtig, und wir würden gerne Cookies verwenden, um Ihren Besuch auf unserer Seite verbessern zu können.